12.08.2016 | Verunsicherung über Brexit lässt europäischen M&A-Markt bisher kalt

Trotz der Ungewissheit, wie und wann die Briten aus der EU austreten, verzeichnet die EMEA-Region in Q2 2016 mit einem Wachstum von 15,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den stärksten Anstieg der M&A-Aktivitäten im Frühstadium. Das globale Wachstum liegt nur bei 1,2 Prozent. Großbritannien steht allerdings weit schlechter dar: Die M&A-Aktivitäten im Frühstadium sind im selben Zeitraum um 1,4 Prozent zurückgegangen.

Das zeigt der Deal Flow Predictor von Intralinks, einem globalen Anbieter für Software und Dienstleistungen. Der Intralinks Deal Flow Predictor (DFP) zeichnet das Volumen von Verkäuferseitigen M&A-Transaktionen im Frühstadium auf, die sich noch in der Vorbereitung oder bereits in der Due Dilligence-Phase befinden. Die aufgezeichneten Deals stehen durchschnittlich noch sechs Monate vor ihrer öffentlichen Ankündigung. Das zweite Quartal 2016 ist ein starker Indikator für M&A-Ankündigungen im vierten Quartal.

Die starke Performance der EMEA-Region wird vor allem durch den Anstieg der Deal-Pipelines folgender Länder getragen: Frankreich verzeichnet einen Anstieg von 34,3 Prozent, Italien von 15,4 Prozent und Spanien von 28,4 Prozent. Besonders Abschlüsse im Gesundheitswesen, im Energiesektor, im Einzelhandel sowie in der Industrie nehmen zu, während der Rohstoff- und TMT-Sektor (Telekommunikation, Medien & Technologie) schwächelt.

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