16.09.2011 | Mann+Hummel - Expansion im nicht-automotive Bereich

Der deutsche Spezialist für Filtersysteme, Mann+Hummel, beobachte derzeit den Markt sehr aktiv im Hinblick auf potenzielle Übernahmeziele, wie Manfred Wolff, der Verantwortliche der Geschäftsbereiche Automotive und Industrial, mitteilt.

Man werde ein aktiver Teilnehmer im Zuge der weltweiten Konsolidierung des Marktes für Filtersysteme sein, so Wolff. Das Marktvolumen werde auf EUR 40 Mrd. geschätzt. Mann+Hummel erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von EUR 2,18 Mrd. und hat sich für das Jahr 2018 die Umsatzmarke von EUR 3,4 Mrd. gesetzt. Diese solle zum Teil durch organisches Wachstum der nicht-automotive Bereiche und zum Teil durch Übernahmen erreicht werden.

So seien etwa weitere Akquisitionen im Wasserfiltrations Segment in China von Interesse; im letzten Jahr war der in Singapur ansässige Spezialist Ultra-Flo erworben worden. Parallel werden ergänzende Investitionen in den etablierten Geschäftsbereichen Automotive OEM und Aftermarket in Erwägung gezogen. Beachtung fänden Übernahmeziele in einer Bandbreite von EUR 10 Mio. bis 50 Mio. Umsatz, so Wolff weiter.

Mann+Hummel erzielte im vergangenen Jahr ein EBIT von EUR 149 Mio. und einen Gewinn in Höhe von EUR 94 Mio. Das Unternehmen, gegründet 1941, beschäftigt derzeit rund 13.200 Mitarbeiter an 41 Standorten weltweit. Die Gesellschafterfamilien Mann und Hummel planten in nächster Zeit keinen Ausstieg aus dem Unternehmen, ergänzte Wolff.