25.03.2015 | Frankenkurs sorgt bei Schweizer M&A-Deals für Wirbel

Seit der unerwarteten und sprunghaften Frankenaufwertung im Januar ist das M&A-Geschehen in der Schweiz ein anderes geworden. Viele Deals müssen neu gerechnet werden. Kaufinteressenten aus der Schweiz stehen in laufenden Auktionsprozessen im Euro-Raum mit ihren früheren indikativen Geboten plötzlich um 10 Prozent kompetitiver da als noch zu Jahresbeginn.

Analog zur Frankenaufwertung sind in Euro vereinbare Verkaufserlöse,die nicht abgesichert wurden, für einen Schweizer Verkäufer heute mehr als 10 Prozent weniger wert als vor der Aufgabe des „Peggings“. Dafür könnte die Anzahl von M&A-Deals mit Schweizer Käufern im Ausland künftig zunehme da die Schweizer Käufer durch den vorteilhaften Franken-Wechselkurs von ihrer vorübergehend stärkeren Kaufkraft profitieren.

Quelle: Finance Magazin