19.12.2014 | Forschungsbericht M&A

Der Aufschwung im M&A-Markt hält an und die M&A-Strategien einiger Unternehmen erregen das Interesse der Experten. Wie gelingt es ihnen, aus M&A-Aktivitäten einen marktführenden Wert für ihre Aktionäre zu erzielen? 

In Zusammenarbeit mit Intralinks® ging die Cass Business School in London dieser Frage auf den Grund. Zusammengefasst ergab der Forschungsbericht die folgenden Ergebnisse:

  • Unternehmen, die ihre M&A-Aktivitäten nicht veröffentlichen, schneiden schlechter ab als Unternehmen, die in diesem Bereich aktiv sind
  • Betrachtet man nur die Akquisitionsaktivitäten, schneiden Unternehmen die regelmäßig Akquisitionen bekanntgeben, besser ab als der Markt
  • Junge Firmen schneiden nur in den ersten drei Jahren als börsennotierte Unternehmen besser ab als der Markt, wenn sie häufig Akquisitionsaktivitäten bekanntgeben und dadurch hohes Wachstum signalisieren.
  • Die Studie weist eine Kausalitätsbeziehung zwischen den in der Vergangenheit erzielten Ergebnissen und zukünftiger M&A-Aktivität, sowie zwischen der Häufigkeit von M&A Aktivitäten und zukünftigen Ergebnissen nach. Diese Zusammenhänge stellen eine mögliche Erklärung für den zyklischen Charakter von M&A Aktivitäten dar.
  • Insgesamt erreichen Unternehmen mit einem M&A-Portfolio-Management-Programm, welches durchschnittlich mehrere Akquisitionen pro Jahr und gleichzeitig eine begrenzte Anzahl von Divestments (ein bis zwei Investment innerhalb von drei Jahren) umfasst, eine bessere Aktienrendite, vorausgesetzt die Unternehmen sind für mindestens drei Jahre börsennotiert. 

Quelle: Intralinks